Glücksspiel | 21.03.2018 | Nr. 103/18

22.03.2018

Hans-Jörn Arp: Forderung nach Bundesaufsichtsbehörde ist richtig, aber nicht konsequent genug

Hans-Jörn Arp, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion
Schleswig-Holstein, äußerte sich heute (21.03.2018) zur Forderung von Professor
Tilman Becker, Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim,
nach einer bundeseinheitlichen Aufsichtsbehörde:

„Die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Aufsichtsbehörde ist richtig, aber
nicht konsequent genug. Davor gilt es, ein bundeseinheitliches Glückspielgesetz zu
schaffen. Casino, Poker- und Sportwetten sind ein stark wachsender Markt - Grund
genug, ihn zu legalisieren, um ihn auch kontrollieren zu können.

Mit einem bundeseinheitlichen Gesetz gäbe es kein illegales Glückspiel mehr, auch
nicht im Casinobereich. Nur ein legaler Markt ist kontrollierbar. Zudem würden die
entsprechenden Steuereinnahmen beim Staat landen – Gelder, die der Förderung
zum Beispiel des Breitensports zu Gute kommen würden. Der Jugendschutz wäre
gewährleistet, und der Geldwäsche würde entgegengewirkt.“