Hans-Jörn Arp

14.10.2015
Pressemitteilung

Hans-Jörn Arp: Schleswig-Holstein wird von Olympischen und Paralympischen Spielen profitieren Pressemitteilung drucken 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im
Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp,hat in seiner Rede zu TOP 31 "Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg 2024“ die Chancen für Schleswig-Holstein betont.
„Die CDU will Olympische und Paralympische Sommerspiele auch in Schleswig-Holstein!“, so Arp. „Der gemeinsame Antrag ist deshalb im Grundsatz gut. Wir danken dem Deutschen Olympischen Sportbund dafür, dass er sich für Hamburg entschieden hat. Und wir danken dem Präsidenten
des Landessportverbandes Schleswig-Holstein,
Hans-Jakob Tiessen, der ganz wesentlich mit dazu beigetragen hat, dass der DOSB so entschieden. Zudem sagt die Union dem Kieler Oberbürgermeister Dr. Kämpfer unsere volle Unterstützung zu.
Zwei Standorte sind nunmehr fix: Kiel mit Segeln in Schilksee und Golfen in Alvesloe auf Gut Kaden im Kreis Segeberg.
Mit Handball in Flensburg und Kiel haben wir standortbezogene Kompetenzen! Auch Beachvolleyball ist hoch attraktiv. Timmendorfer Strand ist als nationaler und internationaler Ausrichter in der Spitze. Aktuell hat sich
die Stadt Norderstedt um die Ausrichtung der Wettbewerbe im Schießen beworben. Dies alles belegt, dass Schleswig-Holstein eine Menge zu bieten hat und seinen Teil für die Ausrichtung olympischer und paralympischer Wettbewerbe beisteuert. Folgende Punkte müssen aber künftig stärker
berücksichtigt werden:

Erstens: Wir wollen bei einer positiven Entscheidung des IOC einen eigenen Haushaltstitel hinsichtlich der Durchführung der Wettbewerbe in Schleswig-Holstein. Dies schafft Transparenz und Haushaltsklarheit

Zweitens: Die Finanzierung der Spiele dürfen nicht zu Lasten der Förderprogramme im Bereich Sport gehen! Der organisierte Sport braucht Planungssicherheit und eine auskömmliche Ausstattung von Fördermitteln!

Drittens: Bei der Kostenteilung muss das Verfahren für Schleswig-Holstein analog zu Hamburg sein.

Viertens: Bei einer positiven Entscheidung des IOC für Hamburg erwarten wir von der Landesregierung eine Darstellung der Kosten sowie eine Aufteilung in Sport und Infrastrukturmaßnahmen. Neben der Ertüchtigung von
Sportstätten wird es auch wesentlich darum gehen, dass bis 2024 dann der Neubau der S4 bis nach Itzehoe, der Ausbau der S21 und auch mit der Fortführung der BAB 20 die westliche Elbquerung bei Glückstadt erfolgen muss.
Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt die Bewerbung Hamburgs, Kiels und unseres Landes um die Ausrichtung Olympischer Spiele und der Paralympics.
Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Kiel auf, am 29. November zur Abstimmung zu gehen und ein deutliches Votum pro Olympische Sommerspiele abzugeben, damit wir uns gemeinsam auf das größte Event der Welt freuen können."