Hans-Jörn Arp: Minister Meyer hat das Thema LNG verpennt

08.02.2016
Pressemitteilung

CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp hat in der Diskussion um ein Flüssiggasterminal an der Westküste Wirtschaftsminister Reinhard Meyer vorgeworfen, sich nicht früh und engagiert genug für Brunsbüttel als Standort ausgesprochen zu haben:
„Brunsbüttel hat eigentlich die viel besseren Argumente. Offenbar hat Minister Meyer das Thema LNG völlig verpennt und diese Standortvorteile nicht ausreichend an das Bundeswirtschaftsministerium kommuniziert“,
erklärte Arp heute (08. Februar 2016) mit Blick auf eine entsprechende Berichterstattung der Norddeutschen Rundschau vom Sonnabend.
Er schätze Staatssekretär Enak Ferlemann sehr. Aber dieser irre, wenn er sich für Wilhelmshaven als LNG-Terminal-Standort ausspreche. Brunsbüttel habe als Unterelbestandort einfach einen viel größeren Einzugsbereich als
Wilhelmshaven, betonte der CDU-Abgeordnete. Von dort aus könne der umweltfreundliche Treibstoff auch an Industrieunternehmen in der gesamten Region abgesetzt werden.
„Im Vergleich dazu geht es in Wilhelmshaven eigentlich um nicht mehr als um eine Tankstelle für Schiffe. Es ist das Versäumnis von Minister Meyer und den Regierungsfraktionen, dass sie diesen Unterschied zwischen beiden Standorten nicht heraus gearbeitet haben“, so Arp.
Nach der Niederlage im Kampf um den Siemens-Standort drohe nun eine zweite Niederlage für die schleswig-holsteinische Westküste. „Das zeigt, dass niemand in Berlin Meyer und Albig mehr ernst nimmt“, so Arp.