Verkehrssicherheit - 25.01.2018 - Nr. 025/18

25.01.2018

Hans-Jörn Arp: Begleitetes Fahren ab
16 Jahren kann die Sicherheit erhöhen

„Alles, was der Verkehrssicherheit dient, nutzen wir im Interesse aller
Verkehrsteilnehmer – und deshalb ist es klar, dass wir gemeinsam diesen Antrag
stellen und sagen, wir wollen uns für das begleitete Fahren ab 16 Jahren
aussprechen.

Wir schließen uns damit einer Initiative aus Niedersachsen an, die allerdings noch in
Brüssel genehmigt werden muss. Wie weit das Aussicht auf Erfolg hat, wissen wir
nicht, gleichwohl wollen wir uns aber dafür einsetzen.
Heute ist schon mit 16 Jahren vieles möglich, zum Beispiel gilt ab diesem Alter das
Wahlrecht auf der Kommunalebene. Warum also den jungen Menschen nicht
zutrauen, ein Fahrzeug zu führen?

Die meisten Unfälle geschehen auf den Landesstraßen. Die vor allem müssen
sicherer werden. Die Erfahrungen mit dem begleiteten Fahren ab 17 Jahren haben
gezeigt, dass die Unfallzahlen für die kritische Altersgruppe 18 bis 25 Jahre deutlich
nach unten gingen. Eine längere Vorbereitungszeit schon ab 16 Jahren für das
alleinige Fahren ab 18 Jahren dürfte das noch verbessern. Da wird frühzeitig
Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für die anderen
Verkehrsteilnehmer übernommen

Für jungen Menschen ist das ein wichtiges Signal. Das begleitete Fahren ab 16
Jahren ist eine weitere präventive Maßnahme, die Verkehrssicherheit insgesamt zu
erhöhen.“