Westküste - 18.11.2016 - Nr. 536/16

20.11.2016

Hans-Jörn Arp: TOP 29b - Pannenminister Meyer muss für Abhilfe auf der Schiene sorgen

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, hat in der heutigen (18. November 2016) Landtagsdebatte zum per Dringlichkeitsantrag eingeforderten Bericht von Verkehrsminister Meyer zur katastrophalen Situation der NOB auf der Strecke Hamburg-Westerland erklärt:

"Seit Monaten werden von den Fahrgästen Zugausfälle, Verspätungen und zu wenig Platz in den Waggons beklagt. Und seit Monaten hat es die Landesregierung nicht geschafft, eine stabile Zugverbindung zwischen Hamburg und Westland sicherzustellen. Ich erwarte von einem Minister, dass er für Lösungen sorgt und den Menschen Hoffnung gibt, dass es schnell wieder besser wird. Es ist zu spät, dass Verkehrsminister Meyer erst jetzt damit anfängt, Prüfaufträge zu verteilen. Er weiß seit Anfang Oktober, dass die NOB ein Problem mit den Kupplungen hat."

Für täglich 18.000 Menschen werde so durch die Politik der Landesregierung die Fahrt zur Arbeit auf 240 Kilometern zum täglichen Spießrutenlauf zwischen hamburg und Westland. Arp kritisiert in diesem Zusammenhan, dass die Menschen an den Bahnhöfen zudem zu spät oder gar nicht über aktuelle Fahrplanänderungen informiert würden. Dies seien aber nur die neuesten Höhepunkte einer nicht enden wollenden Pannenserie dieses Verkehrsministers.

Hans-Jörn Arp: "Erst schafft Minister Meyer in fünf Jahren keine Baureife für die A20, die A21 und die B5 und nun stehen auch die Züge über Wochen und Monate still."

Arp kritisierte, dass nicht mehr nur allein die Autofahrer unter der Unfähigkeit des Verkehrsministers leiden müssten, sondern  zum Ende seiner Amtszeit auch die Pendler auf der Schiene diese deutlich zu spüren bekämen. Jetzt zeige sich, dass die Pendler keine Ausweichmöglichkeiten über die A20 und B5 an der Westküste hätten.

"Das Schlimme ist, dass die Pendler sich auf nichts mehr verlassen können, sie wissen ja oft nicht mal, wo die Züge halten, wenn sie denn überhaupt kommen. Dafür trägt Verkehrsminister Meyer die Verantwortung. Es sind schließlich die Pendler, die die Leistungsträger der Gesellschaft sind, für die sich diese Landesregierung aber traurigerweise noch nie interessiert hat", so Arp.