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| Diskussionsveranstaltung zur NOB: "Die Strecke ist besser als ihr Ruf" |
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24.01.2006
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Der große Zorn der Fahrgäste auf die Nord-Ostseebahn-Bahn (NOB) scheint verraucht zu sein - bei einer Diskussionsveranstaltung in Glückstadt, zu der der Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp (CDU) eingeladen hatte, standen Sachthemen, konstruktive Kritik und der Blick nach vorn im Mittelpunkt.
An den Problemen der Vergangenheit mit zahlreichen Verspätungen und Ausfällen auf der Strecke Hamburg/Westerland gab es auch für Andreas Winter von der NOB nichts zu beschönigen: "Wir haben einen Fehlstart hingelegt, dafür möchten wir uns in aller Form entschuldigen."
Inzwischen, so Winter, zeichne sich allerdings nach Umstrukturierungen im Unternehmen und einer bereits in Angriff genommenen technischen Aufrüstung eine spürbare Wende zum Besseren ab.
Dies bestätigte der Geschäftsführer der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS), Bernhard Wewers. "Seit Januar hat sich die Lage deutlich stabilisiert", sagte Wewers und verwies auf eindeutig dokumentierte Rückgänge bei Verspätungen und insbesondere Ausfällen. Sein Fazit: "Die Strecke ist zur Zeit besser als ihr Ruf."
Handlungsbedarf sahen die Glückstädter so vor allem bei der Anbindung ihrer Stadt - aktuell fährt die NOB hier ohne Stopp durch. Den eigentlich schon mit der Streckenübernahme im Dezember geplanten stündlichen Halt der Marschenbahn stellte Winter immerhin für die nahe Zukunft in Aussicht: Aufgrund der Probleme mit dem Fahrplan sei der von der NOB als freiwillige Leistung angebotene Zwischenstopp lediglich verschoben worden - ab dem 8. April stehe Glückstadt aber regulär auf dem Fahrplan.
Hier sah Dr. Wolfgang Zeichner, zuständiger Ministerialdirigent im Verkehrsministerium, allerdings noch einigen Kulanzspielraum bei der durch ihre Startschwierigkeiten in Verruf geratenen NOB. Sein Vorschlag: Eine Vorverlegung des Glückstadt-Stopps - zumindest für die Pendlerkernzeiten am Morgen und Abend - auf den Februar.
Damit, so Dr. Zeichner, könne die NOB nicht nur guten Willen beweisen, sondern auch die Verkehrssituation der Region spürbar verbessern: "Glückstadt und die Westküste sollten so schnell wie möglich exzellent angebunden sein."
Eine definitive Zusage ließ sich Winter zwar nicht entlocken, er versprach allerdings eine wohlwollende - und zügige - Prüfung: "Wir bekommen das mit großer Wahrscheinlichkeit hin. Innerhalb einer Woche haben Sie Bescheid."
Dies wertete nicht nur das Publikum, sondern auch der Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp als Erfolg. "Wir sind ein gutes Stück weiter gekommen", sagte Arp und lud dazu ein, die weitere Entwicklung der Marschenbahn mit konstruktiver Kritik und Anregungen zu begleiten.
Gelegenheit dafür wird es vor allem in Form von "Streckenbeiräten" geben - auch für Glückstadt ist bereits eine Veranstaltung geplant, bei der über Verbesserungen von Service und Fahrplänen diskutiert werden soll.
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Quelle: CDU Steinburg
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24.05.13 - 11.00 h Verkehrssprechertreffen Nord (Hamburg) |
25.05.13 - 10.00 h 3. Tag der Nordlogistik (Neumünster) |
26.05.13 Kommunalwahl Schleswig-Holstein () |

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