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| CDU: Personalabbau bringt nur Nachteile |
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29.05.2001
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KREIS STEINBURG - Der drohende Personal-Aderlass bei der Steinburger Polizei rief jetzt auch die CDU auf den Plan. Nach einem Konzept der Landespolizeiführung sollen die Steinburger mindestens 20 ihrer insgesamt 185 Beamten an andere Dienststellen abgeben. Den Befürchtungen der Ordnungshüter, dass damit die gerade in diesem Kreis so erfolgreich betriebene Vorbeugung vor Straftaten aller Art auf der Strecke bleibt, schlossen sich jetzt auch die Christdemokraten an.
Die hiesigen Landtagsabgeordneten Martin Kayenburg und Hans-Jörn Arp sowie CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Friedrich Tiemann hatten sich zuvor in einem Gespräch mit der Inspektionsleitung und dem Personalrat über aktuelle Fragen informiert.
"Die Reduzierung von Planstellen in der Itzehoer Dienststelle bringt mittel- und langfristig nur Nachteile mit sich“, sagte Martin Kayenburg im Anschluss an die Gesprächsrunde. Gerade die Steinburger Polizei betreibe eine im Lande vorbildliche und hervorragende Präventionsarbeit.
Tatsächlich galt der Kreis Steinburg in den vergangenen Jahren stets als einer der - zum Teil mit Abstand - sichersten Landkreise in Schleswig-Holstein. Die Polizeiführung um Inspektionsleiter Gerhard Büttner hatte diesen erfreulichen Umstand unter anderem auch auf die vorbeugende Wirkung polizeilicher Arbeit zurückgeführt. Als herausragend gelten die Unterhaltung des Itzehoer Polizeiladens, der Einsatz der Verkehrslehrer, eine umfassende Verkehrsüberwachung und die deutlich sichtbare Präsenz uniformierter Beamter auf den Straßen.
Dies alles müsste bei einem Personalabbau deutlich eingeschränkt werden. Derzeit bindet die Präventionsarbeit etwa 15 Prozent der Belegschaft des Polizeihochhauses. Der in dem umstrittenen Neuordnungskonzept vorgesehene Anteil an Vorbeugung liege hingegen bei nur 2,6 Prozent. Martin Kayenburg: "Die Gewichtung bei der landesweiten Beamten-Verteilung sollte noch einmal überdacht werden.“ Hans-Jörn Arp wies darauf hin, dass auch das Kernkraftwerk Brokdorf einen höheren Personalaufwand erfordere. "In außergewöhnlichen Situationen hält das private Sicherheitspersonal nur 30 Minuten stand“, sagte der Politiker. Daher müssten ausreichende Polizeikräfte vorgehalten werden.
Sorgen macht sich die CDU auch um die Sicherheit auf den Steinburger Straßen. Hier stellen die Kommunen 20 Prozent aller in Schleswig-Holstein eingesetzten Laser-Messgeräte, für deren Einsatz aber Polizisten benötigt würden. Eine baldige Entscheidung fordert Arp schließlich in Sachen Glückstädter Polizeistation. Die Unterbringung der dortigen Beamten sei kaum mehr zumutbar.
Immer enger gehe es auch in der Polizei-Zentralstation Wilster zu, zumal die Schließung des Polizeipostens in Wewelsfleth bevorstehe. In Wilster wie auch Glückstadt aber gebe es Gebäude-Alternativen, die dem Land von privaten Investoren angeboten würden.(vm)
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Quelle: Wilstersche Zeitung
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22.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |
23.05.12 - 10.00 h F A K Wirtschaft (Kiel, Landeshaus) |
29.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |

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