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| Im Sommer blieben viele Betten leer |
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26.09.2003
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| CDU-Landtagsabgeordnete informierten sich über die Situation des Fremdenverkehrs auf Föhr |
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Wyk (rw) - Selbst der "Jahrhundertsommer" wird die Föhrer Urlaubssaison 2003 nicht mehr ganz retten können. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Insel ohne Übernachtungsrückgang nicht davon kommen wird. Der Schuldige ist bereits ausgemacht: "Die schädliche Sommerferienregelung hat dazu geführt, dass wir mit bis zu fünf Prozent weniger Übernachtungen rechnen müssen", prognostizierte Wyks Noch-Kurdirektor Erwin Krewenka in einem Gespräch mit den CDU-Landtagsabgeordneten Jürgen Feddersen, Hans-Jörn Arp, Heinz Maurus sowie Insel-Politikern. Anlässlich des Besuches der Landespolitiker wurden im Wyker Rathaus die touristischen Probleme der Insel angesprochen. Dabei stellten Abgeordnete wie Insulaner fest, dass Föhr im Bereich Wellness- und Gesundheitstourismus qualitativ aufholen muss. Krewenka will damit vor der eigenen Haustür anfangen: Obwohl nur noch vier Wochen im Amt, sagte der scheidende Kurdirektor den Landespolitikern, dass er einen zeitgemäßen Umbau des Wyker Kurmittelhauses innerhalb des nächsten Jahres anpeile.
Amtsvorsteher Walter Jacobsen mahnte an, dass die Zusammenarbeit zwischen der Föhr-Touristik und dem Wyker Kurbetrieb besser werden müsse: "Die Insel Föhr muss als Ganzes nach außen vermarktet werden", so Jacobsen. Kräfte und Mittel bündeln: Diese Devise dürfe zukünftig nicht nur für die insulare touristische Zusammenarbeit gelten, befand Maurus: "Auch die Landesregierung muss Strukturen überprüfen. In den Haushalten der Ministerien sind diverse Töpfe für Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. Wenn man die bündelt, könnte Tourismusförderung viel sinnvoller betrieben werden".
Jürgen Feddersen sieht in der Verlagerung vom Tourismus ins Wirtschaftsministerium bereits einen ersten Erkenntnisfortschritt der Landesregierung: "Da ist der Fremdenverkehr angemessener aufgehoben". Feddersens Kollege Arp, tourismuspolitischer Sprecher seiner Fraktion, ergänzte: "Tourismus ist Schleswig-Holsteins wichtigster Wirtschaftszweig. Als solcher gehört er von der Politik auch behandelt."
Weiteres Dauerthema bleibt eine verbesserte Erreichbarkeit der Inseln: "Der Ausbau der B5 muss kommen, die A20 muss in Niedersachsen angeschlossen werden und die Bahnreisenden müssen vernünftig bedient werden", waren sich Bürgermeister und Abgeordnete einig.
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Quelle: Insel-Bote
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22.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |
23.05.12 - 10.00 h F A K Wirtschaft (Kiel, Landeshaus) |
29.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |

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