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| Unterelbe-Region gezielter vermarkten |
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21.03.2005
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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) fordert eine engere Zusammenarbeit von Schleswig-Holstein und Hamburg. Pinneberg und Steinburg sollen den Tourismus stärker fördern.
Kreis Steinburg/Elmshorn - „Die bisherige Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg kann nur ein Anfang sein. Sie muss auf ganz Schleswig-Holstein ausgeweitet werden“, hat Konsul Wolf-Rüdiger Janzen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel, gestern in Elmshorn gefordert. Die Zeiten, in denen jeder „allein vor sich hinwurschteln“ könne, seien endgültig vorbei.
Ausdrücklich lobte der Geschäftsführer während der Jahrespressekonferenz der IHK-Zweigstelle Elmshorn, die für die Kreise Pinneberg und Steinburg zuständig ist, das Engagement des Pinneberger Landrats Dr. Wolfgang Grimme (CDU), der mit der „Wachstumsinitiative Norderelbe“ (WIN) eine Kooperation vorantreibe, um die Potenziale in der Region zu bündeln.
Dieser werden sich die Kreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg, die Hamburger Bezirke Altona und Bergedorf sowie die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein anschließen.
Janzen warnte allerdings davor, „neue Grenzen zu schaffen“. Stattdessen solle die Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein institutionalisiert werden. Dem Geschäftsführer schwebt ein Gremium vor, in dem Vertreter aus Politik, Wirtschaft, den Kammern und der Gewerkschaften beider Länder zusammensitzen. „Das wäre das richtige Signal, um den Norden voranzubringen“, sagte Janzen.
Hans-Jörg Arp, Vize-Präsident der IHK, forderte die Kreise Pinneberg und Steinburg auf, ihre Kräfte bei der Tourismusförderung zu bündeln. „Die Unterelberegion hat viel zu lange die Hamburger Tages- und Wochenendtouristen in andere Regionen reisen lassen“, analysierte er. Den beiden Kreisen sei es bislang nicht gelungen, die Schönheit, das Erlebnis und die Authentizität ihrer Landschaft, Menschen und Natur den Hamburgern näher zu bringen. Ziel müsse eine gemeinsame Vermarktung der Unterelbe-Region sein, die von einer gemeinsamen Organisation der Kreise Pinneberg und Steinburg geleistet werden könne.
Den großen touristischen Pluspunkt sieht Arp in dem „in Europa einmaligen System eines Flussdeltas aus Elbe, ihren Nebenflüssen und dem Nord-Ostsee-Kanal“. Arp berichtete, dass auf Initiative der IHK die Kreistage von Pinneberg und Steinburg ein Budget zur Verfügung stellen werden, mit dem der Tourismus gefördert werden soll. (Thomas Klink)
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Quelle: sh:z
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22.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |
23.05.12 - 10.00 h F A K Wirtschaft (Kiel, Landeshaus) |
29.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |

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