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| Pressemeldung vom 09.02.2008 | ||||||
CDU siegessicher: "Wir sind überall gut aufgestellt" |
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| Glückstadt – „Wir sind personell und inhaltlich überall gut aufgestellt, die Stimmung ist gut.“ Mit diesen Worten stimmte CDU-Kreisvorsitzender Hans-Jörn Arp seine Parteifreunde auf dem zweiten Kreisparteitag innerhalb von drei Wochen auf die Kommunalwahl ein. Die Christdemokraten gaben sich auch in Glückstadt siegessicher. „Der Veranstaltungsort liegt an den beiden größten Baustellen, die wir je hatten“, wies Arp auf die Elbvertiefung, vor allem aber auf die Pläne für die nahe Autobahn 20 hin. Diese, so seine Überzeugung, werde viele Investitionen und damit auch Arbeitsplätze in die Region bringen. Seinen „Riesenrespekt vor den Kommunalpolitikern“ bezeugte dann CDU-Landesvorsitzender und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Diese, so umschrieb er den kleinen Unterschied zu Wahlen auf Bundes- oder Landesebene, könnten mal nicht eben „schnell für 14 Tage nach Berlin oder Kiel abhauen“. „Die Gemeinden stehen im Zentrum der Demokratie“, meinte Carstensen weiter. Und: „Hier nimmt man die Probleme noch selbst in die Hand.“ Für die Regierungspolitik zog Carstensen insbesondere mit Blick auf den Kreis Steinburg eine positive Bilanz. „Zwischen Horst und Brunsbüttel werden drei Milliarden Euro investiert“, meinte er mit Hinweis auf zahlreiche große und kleine Projekte. Kurz ins Stocken geriet der Redner dann, als unmittelbar vor seinem Pult ein Bier vorbeigetragen und auf dem Platz des Hohenlockstedters Dieter Thara abgestellt wurde. „Ich hab’ doch auch eine Seele“, ließ der Landesvater einen harten Arbeitstag erkennen, der ihn durch den halben Kreis Steinburg geführt hatte. Thara hatte ein Einsehen und spendierte Carstensen spontan seinen Gerstensaft. Zum Schluss bekam der Ministerpräsident vom Orts-Parteifreund Hans-Georg Helm sogar noch Reiseproviant: ein Präsentkörbchen mit Kümmel und Matjes. Das alkoholische Getränk könnte Carstensen helfen, böse Briefe zu verdauen, die er von vielen Staatsdienern bekommen hat, die sich über Kürzungen ihrer Bezüge empörten. Am harten Sparkurs, daran ließ der Sprecher bei allem Verständnis aber keinen Zweifel, gehe angesichts der drückenden Schuldenlast kein Weg vorbei. Das dramatische Ausmaß der Finanzlage machte Carstensen so deutlich: „Wer noch erleben will, dass Schleswig-Holstein schuldenfrei ist, muss 250 Jahre alt werden“ – vorausgesetzt, der jetzige Kurs werde weitergefahren. Abschließend sein Fazit: „Wir haben in Schleswig-Holstein die Wende erreicht.“ Das sieht auch Dietrich Austermann so, der von der Versammlung „als Deutschlands erfolgreichster Wirtschaftsminister“ gefeiert wurde. Er sprach von einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik – auch deshalb, weil „grüne Barrieren beseitigt wurden, ohne auf Umweltschutz zu verzichten“. Den Zuhörern aus der Region stellte Austermann den Bau einer Umgehungsstraße in Aussicht. Die scheint angesichts der mit dem Bau der A 20 einhergehenden Verkehrsprognosen dringend nötig, um einen Kollaps in der Glückstädter Innenstadt zu vermeiden. „Wenn Glückstadt und Engelbrechtsche Wildnis sich da einigen können, machen wir das gerne“, so der Verkehrsminister. Abschließend wies er noch die insbesondere in der Wilstermarsch laut gewordene Kritik am Bau von Kraftwerken im Industriegebiet Brunsbüttel zurück. „Nach allem, was wir wissen, liegt das, was aus den Schornsteinen herauskommt, zum Teil unterhalb der Nachweisgrenze.“ Insbesondere sei in der Landwirtschaft mit keinerlei Beeinträchtigungen zu rechnen, sagte Austermann in Richtung des neuen Vize-Präsidenten des Landes-Bauernverbandes, Peter Lüschow aus Huje. (Volker Mehmel) |
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Quelle: sh:z
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