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Pressemeldung vom 23.07.2008

Neue Zufahrt soll Gemeinde entlasten
 
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, vm) Die Planung steht, das Geld liegt bereit: Noch in diesem Jahr sollen alle Weichen für den dreispurigen Ausbau eines Teilstücks der Bundesstraße 5 zwischen dem Kreisel am Ortsausgang von Itzehoe und der Brücke nach Oldendorf gestellt werden. Das sagte der CDU-Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher seiner Fraktion, Hans-Jörn Arp, bei einem Treffen mit Gemeindevertretern in Heiligenstedten.

Voraussetzung für einen schnellen Ausbau sei der Verzicht auf ein Planfeststellungsverfahren. Hier ist Arp aber guter Hoffnung, weil die betroffenen Ländereien entweder schon dem Bund gehörten oder der Familie Haupthoff, die selbst ein reges Interesse an dem Projekt habe und sich sogar finanziell daran beteiligen wolle. "Es brennt uns unter den Nägeln", unterstrich Bürgermeister Gerfried Klitz den Handlungsbedarf. Eigentlich, so merkte er an, sollte die mit dem Ausbau verbundene neue Anbindung der Gemeinde schon 2007 fertig sein.

In den vergangenen Jahren hatte der Verkehr durch die Heiligenstedtener Ortsmitte immer mehr zugenommen. Für Bewohner des Neubaugebiets wie auch für alle Autofahrer aus dem gewachsenen Oldendorf gibt es nur den Weg durch die Ortsmitte. Hinzu kommt der Verkehr, den der stark frequentierte Baumarkt mit sich bringt. Die Planung sieht eine Zu- und Abfahrt in Höhe des Brückenbauwerks im Bereich Julianka vor. Verkehrsteilnehmer aus und in Richtung Itzehoe können künftig direkt auf die Bundesstraße. Autofahrer aus Richtung Wilster fahren über den ersten Itzehoer Kreisel und dann zurück zur neuen Abfahrt nach Heiligenstedten. Im Zuge des neuen Anschlusses hofft die Gemeinde auch, einen Interessenten für den Bau eines Supermarktes mit 800 Quadratmeter Verkaufsfläche finden zu können, mit dem die Nahversorgung sichergestellt werden soll. Laut Amtschef Volker Tüxen gebe es aussichtsreiche Gespräche mit einem Investor. Voraussetzung auch hier: die neue Anbindung.
 
Quelle: sh:z