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Pressemeldung vom 12.09.2009

Mehr als zehn Prozent der Belegschaft sind Azubis
 
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, js) Vier neue Auszubildende haben zu Beginn dieses Monats ihre Berufsausbildung auf der Werft der Peters Schiffbau GmbH in Wewelsfleth begonnen. Mit einer Ausbildungsquote von mehr als zehn Prozent der Gesamtbelegschaft unterstreicht die Peterswerft auch in wirtschaftlicher Krisenzeit ihre hohe Bereitschaft, den beruflichen Nachwuchs auszubilden.

Das bestätigte der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp bei einem Besuch auf der Werft. Deren Geschäftsführer Mark Dethlefs, Chef von über 100 fest angestellten Mitarbeitern, betonte in dem Gespräch mit dem CDU-Landespolitiker, dass die Ausbildung junger Menschen auch in schwierigen Zeiten eine wichtige Investition in die Zukunft des Schiffbaus und deren Standorte sei.

Zurzeit werden auf der Peterswerft 15 Auszubildende in drei beziehungsweise dreieinhalb Jahren in den Berufen Industriemechaniker, Industriekaufmann/-frau, Holzmechaniker und Technischer Zeichner ausgebildet. Die jetzt vorgestellten Lehrlinge in dem Schiffbaubetrieb sind Tobias Kummich aus Glückstadt (Technischer Zeichner), Piedro Santino Rattay aus Wewelsfleth und Henrik Schmidt aus Wilster (Industriemechaniker) sowie Jennifer Pekeler aus Glückstadt (Industriekauffrau). „Die ersten Tage waren sehr spannend“, bestätigte die junge Auszubildende den Einstieg in den Beruf.

Hans-Jörn Arp, der seit vielen Jahren regelmäßig Kontakt zu den Schiffbauern in Wewelsfleth hält, zeigte sich erfreut über die hohe Ausbildungsbereitschaft der Werft. Er sei überzeugt, dass die Werft in Wewelsfleth mit Sachverstand, Mut und einem hohen Maß an qualifizierten Mitarbeitern alle Chancen für die Zukunft habe.

Die Werft hat die Ausbildung des beruflichen Nachwuchses auf mehrere Schultern verteilt. Während Lars Reschke die Ausbildung des kaufmännischen Nachwuchses leitet, hat Johannes Lucht die gewerblichen Berufe unter seine Fittiche genommen. Tischlermeister Jan Rohde zeichnet für die Ausbildung der Holzmechaniker verantwortlich, während Meike Albers für die Technischen Zeichner zuständig ist.

Hans-Jörn Arp betonte, dass man aus dem Tal der Rezessionsphase nur herauskomme, wenn man auf beruflich qualifizierten Nachwuchs zurückgreifen könne. „So gesehen sind Sie Glückskinder der gegenwärtigen Situation“, ermunterte Arp die jungen Azubis. Auf sie warten gute berufliche Perspektiven. „Jeder, der auf einer Werft gearbeitet hat, ist ein Spezialist“, sagte der CDU-Politiker. Er dankte den Ausbildern ebenso wie der Werft-Geschäftsführung, dass sie gerade in dieser wirtschaftlich ungünstigen Phase Mut zur Ausbildung bewiesen. Er wertete dies als Beweis dafür, dass man an die Zukunft der Werft und dieses Standortes glaube.
js (sh:z)
 
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