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Pressemitteilung
Hans-Jörn Arp und Oliver Kumbartzky: "Der Beschluss schadet Lübeck" Pressemitteilung drucken
27.11.2009
 
Zum gestrigen Beschluss von SPD, GRÜNEN und Linkspartei in der Lübecker Bürgerschaft sagten der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, sowie der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky: ,,Wir bedauern den Beschluss der Lübecker Bürgerschaft. Mit dem gestrigen Beschluss von SPD, GRÜNEN und Linkspartei, dem Flughafen Lübeck-Blankensee keine weitere finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, schadet sich die Stadt selbst. Die Stadtverwaltung befindet sich mitten in der Suche nach einem neuen Investor, der den Flughafen Lübeck mehrheitlich übernehmen und weiter voranbringen soll. Damit soll der Stadt die finanzielle Last von den Schultern genommen werden. Der gestrige Beschluss ist für diese Option alles andere als hilfreich. Er macht die Suche nach einem Investor nicht einfacher ­ im Gegenteil. Zudem ist es völlig unbegreiflich, warum SPD, Grüne und Linke sehenden Auges mehrere Hundert Menschen mittelbar arbeitslos machen wollen. Arbeiteten 1997 noch 44 Mitarbeiter direkt beim Flughafen, sind es mittlerweile über 130. Wesentlich mehr Arbeitsplätze in der Lübecker Wirtschaft hängen mittelbar mit dem Lübecker Flughafen zusammen. ,,Es ist schon erstaunlich, dass die SPD-Fraktion unter Führung von Ralf Stegner vor wenigen Tagen im Landtag den Erhalt der Arbeitsplätze am Flughafen fordert ­ und der Landesvorsitzende Ralf Stegner nun mit ansehen muss, wie seine Lübecker Genossen dagegen stimmen und den Flughafen zur Bruchlandung zwingen", so Arp. ,,Wenn Lübeck selbst nicht mehr an die Zukunft des Flughafens glaubt, wie will man denn andere von der Zukunft dieses Projekts überzeugen", fragten Arp und Kumbartzky übereinstimmend. Beide kündigten an, den Bürgermeister, ein Mitglied der Geschäftsführung und des Betriebsrates am kommenden Mittwoch, dem 2. Dezember in den Wirtschaftsausschuss des Landtages einzuladen. ,,Wir wollen uns über die aktuelle Entwicklung berichten lassen", so Kumbartzky und Arp abschließend.
 
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