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| Hans-Jörn Arp und Heinz Maurus zur Opaschowski-Analyse: „Ohne aktive Tourismuspolitik steht weitere Schwächung der Branche bevor“ |
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06.02.2003
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Auch in der Tourismuswirtschaft bläst uns Schleswig-Holsteinern der Wind zunehmend kräftiger entgegen“, so die Kommentierung der aktuellen Tourismusanalyse 2003 des B.A.T. Instituts durch den tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans Jörn Arp. Gemeinsam mit seinem Kollegen Heinz Maurus nahm er die Veröffentlichung der Reisetrends 2002/2003 auf der Messe „Hamburg Reisen 2003“ zum Anlass, die passive Tourismuspolitik der Landesregierung anzuprangern.
„Die Zahlen der Opaschowski-Analyse verstehen wir als eine Aufforderung an das Wirtschaftsministerium, endlich aktive Tourismuspolitik zu betreiben anstatt am Rand zu bleiben und lediglich zuzuschauen, wie sich die Lage entwickelt“, so Maurus und Arp.
Die Tourismusanalyse zeige, dass Schleswig-Holstein als das Land zwischen den Meeren seine Potentiale nach wie vor nicht optimal nutze.
Die Lust, im eigenen Land Urlaub zu machen, nimmt demnach weiter ab. Folglich gewinnt der Wettbewerb auf dem deutschen Reisemarkt an Schärfe. „Beim Kampf um die Spitzenposition hat unser Land im direkten Vergleich mit Bayern wieder Federn lassen müssen“, stellten Arp und Maurus fest. Während Bayern 2002 erneut mehr Gäste anziehen konnte, fiel der Zuwachs in der Ostseeregion verhaltener aus, an der Nordsee gab es gar einen erheblichen Einbruch von über fünf Prozent.
„Ein Trend, der sich in den nächsten Jahren noch verstärken könnte“, befürchten Maurus und Arp. Denn anders als die Bayern haben die Nordlichter der B.A.T. zufolge Probleme, ihr Eigenprofil zu transportieren. „Hier ist ganz klar die Landesregierung gefragt“, so Arp. Sein Kollege Maurus ergänzt: „Die Rezepte dafür liegen auf dem Tisch. Die Landesregierung muss sich jetzt aufraffen, die Qualitäten von Nord- und Ostseeregion offensiv zu vermarkten. Andernfalls läuft sie Gefahr, eine weitere Schwächung der Tourismuswirtschaft hinnehmen zu müssen.“
Die Ergebnisse zeigten aber auch, so Maurus, dass die Menschen ungeachtet der Krisen Urlaub machen wollen. Auf ein geändertes Buchungsverhalten – spontaner, preisbewusster, weniger Übernachtungen - muss sich die Branche auch 2003 einstellen. „Unser schärfster Konkurrent im Werben um die Gunst der Inlandsreisenden bleibt dabei Mecklenburg-Vorpommern“, sagten Maurus und Arp. Von der Landesregierung forderten sie daher eine Stärkung der heimischen Tourismuswirtschaft.
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22.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |
23.05.12 - 10.00 h F A K Wirtschaft (Kiel, Landeshaus) |
29.05.12 - 14.00 h Fraktionssitzung (Kiel, Landeshaus) |

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