Marschbahn | 04.07.2018 | Nr. 240/18

05.07.2018

Hans-Jörn Arp: Marschbahn soll Pilotprojekt werden

Hans-Jörn Arp, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, nahm heute
Stellung zum Antrag der Jamaika-Koalition für das September-Plenum zum Thema
„Legal-Planung für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahn zwischen Niebüll und
Klanxbüll“:
„Die Marschbahn ist als zentrale Verkehrsanbindung zwischen der Insel Sylt und dem
Festland von besonderer Bedeutung - für Pendler ist sie sogar die einzig mögliche, zu
ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Aber auch die Inselbewohner müssen das Recht
haben, jederzeit zwischen Insel und Festland pendeln zu können, allein schon aus
Gründen der medizinischen Versorgung.
Auch für Touristen ist das Erreichen ihres Reisezieles Sylt eine Herausforderung. Für
ein Land wie Schleswig-Holstein, dass auf den vorderen Plätzen der Beliebtheit als
touristisches Ziel mitspielt, ist das nicht akzeptabel.
Die aktuellen Zustände auf der Marschbahn lassen Normalität für Pendler, Einwohner
und Touristen nicht zu – hier besteht akuter Handlungsbedarf. Der Antrag der
Jamaika-Koalitionäre will darauf hinwirken, den zweigleisigen Ausbau zwischen
Niebüll und Klanxbüll über ein von Pilotprojekt mittels eines Maßnahmengesetzes zu
beschleunigen.
Gut, dass nicht nur Wirtschaftsminister Bernd Buchholz am Ball ist, sondern auch
unser Ministerpräsident Daniel Günther bereits beim Bahnvorstand Ronald Pofalla
diesen Ball ins Tor geschossen hat.“